QZ — kyuzet
Echter Fall · das eigene Auto des QZ-Gründers

Der Maserati, der sich nicht einmal aufschließen ließ.

Dieser Maserati GranTurismo Modena gehört dem Gründer von QZ — und die Erfahrung, die am Anfang des ganzen Produkts steht, hat er auf diesem Auto selbst gemacht. Nach längerer Standzeit war die 12V-Batterie so tief entladen, dass sich das Auto nicht mehr aufschließen ließ: Die Tür musste mit dem physischen Schlüssel geöffnet werden, und erst dadurch war die Motorhaube erreichbar. Dann kam die zweite Überraschung — ein gewöhnliches Ladegerät verweigerte die tiefentladene Batterie; es reagierte überhaupt nicht. Erst ein professionelles Bosch-Werkstattladegerät, geliehen aus der Werkstatt eines Freundes, holte sie zurück. Seitdem steht in der Garage ein CTEK, das auch mit tiefentladenen Batterien umgehen kann — und auf der Batterie sitzt QZ, damit so etwas nie wieder ohne Warnung passiert.

Dasselbe Auto trug anschließend die Vorserienversion von QZ. Am 6. April 2026 um 22:53 Uhr schickte sie eine Warnung: „Die Batterie ist in einem ernsten Zustand.“ Die Spannung war auf 11.94 V gefallen — der Bereich, in dem ein Start nicht mehr sicher ist und die Batterie beginnt, dauerhaften Schaden zu nehmen. Dabei stand das Auto in der Garage, und nach außen schien alles in Ordnung.

Noch in derselben Nacht kam ein Ladegerät an die Batterie — im Diagramm ist der sofortige Sprung nach oben zu sehen. Anderthalb Tage später fiel die Spannung jedoch erneut, und QZ schickte eine zweite Warnung. Zwei Warnungen in drei Tagen sprachen eine klare Sprache: Die Batterie war nicht nur entladen, sie war am Ende ihrer Lebensdauer. Der Austausch geschah in Ruhe und nach Plan — nicht an einem Morgen vor einem Auto, das nicht einmal mehr auf die Fernbedienung reagiert.

So sah die Warnung in der QZ-App aus.
12,0 V13,0 V14,0 V5.4.6.4.7.4.8.4.9.4. 1. Warnung2. Warnung
Tatsächlicher Spannungsverlauf der 12V-Batterie, 4.–9. April 2026 (Stundenmittel des Pilotfahrzeugs). Spitzen über 13,4 V = Laden nach den QZ-Warnungen.
Es war nicht das einzige Mal

Die Klassiker. Mit einem Mercury Comet von 1965 und einer Alfa Romeo 1300 GT Junior von 1969 hat der Gründer mehr als einmal einen Ausflug verpasst — die Batterie hatte sich über Wochen des Stehens leise entladen, und es zeigte sich erst bei der Abfahrt. Am Wochenende, bei geschlossenen Batteriehändlern, war der Ausflug nicht mehr zu retten.

Der AMG GT 63 kam auf dem Autotransporter an — fahruntüchtig. Der Spediteur hatte das Auto während des Transports unverschlossen gelassen — und ein unverschlossenes Auto in Bewegung schläft nie: Es registriert laufend Erschütterungen und Bewegung, hält Sensoren und Systeme in Bereitschaft und entlädt sich um ein Vielfaches schneller als ein unverschlossenes Auto, das zu Hause steht. Es war zudem Winter, wenn Kälte der Batterie die Kraft nimmt — nach drei Stunden war sie leer. Um die Übergabe zu retten, versuchte er zu laden — erfolglos — und dann einen Fremdstart: Die Steuergeräte wachten in der falschen Reihenfolge auf, das Getriebe verriegelte und eine Sicherung brannte durch. Freitagabend, Werkstätten geschlossen. Die Sicherung war nicht auf Lager, und das Auto musste zur kompletten Diagnose — die Auslieferung verzögerte sich um zehn Tage.

Der GLS 400 und die Standheizung. Mehrere Wintermorgen: Heizbefehl, und als Antwort „12V-Batterie nicht ausreichend geladen". Eine voll bezahlte Ausstattung, unbenutzbar genau dann, wenn sie gebraucht wurde — ohne jede Vorwarnung.

Eine schwache 12V-Batterie endet selten nur damit, dass das Auto nicht anspringt. Sie nimmt Wochenenden, blockiert bezahlte Ausstattung und kann eine Kette von Reparaturen auslösen.

Genau das ist die Aufgabe von QZ: die Batterie rund um die Uhr beobachten, ihre Chemie verstehen und sich melden, bevor es zu spät ist — und nur dann, wenn es wirklich nötig ist.

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Die Daten im Diagramm sind unveränderte Messungen des QZ-Vorseriengeräts (April 2026). Zeiten in MESZ.